Mieterstrom ist Strom, der direkt auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses durch eine Photovoltaikanlage erzeugt und von den Mietern im selben Gebäude genutzt wird. Der lokal produzierte Solarstrom wird direkt im Haus verbraucht, ohne zuerst durch das öffentliche Stromnetz transportiert zu werden. Dadurch profitieren Bewohner von nachhaltiger Energie, kürzeren Transportwegen und häufig günstigeren Strompreisen.
Beim Mieterstrommodell wird auf dem Dach eines Wohngebäudes eine Photovoltaikanlage installiert. Der dort erzeugte Strom wird direkt an die Bewohner im Gebäude geliefert. Wenn mehr Strom benötigt wird, als die Anlage gerade produziert, wird automatisch zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Dadurch ist eine durchgehende Stromversorgung rund um die Uhr gewährleistet.
Mieterstrom bietet mehrere Vorteile für Bewohner eines Gebäudes:
• häufig günstigere Strompreise als bei klassischen Stromtarifen
• Nutzung von lokal erzeugtem Solarstrom
• keine Investitionskosten für Mieter
• transparente Stromabrechnung
• aktiver Beitrag zum Klimaschutz
Mieter profitieren damit sowohl finanziell als auch ökologisch.
In vielen Fällen kann Mieterstrom günstiger sein als klassische Stromtarife. Da der Strom direkt im Gebäude erzeugt und verbraucht wird, fallen bestimmte Netzentgelte und Transportkosten teilweise weg. Der genaue Preis hängt jedoch vom jeweiligen Gebäude, der Größe der Photovoltaikanlage und dem Stromverbrauch der Bewohner ab.
Nein. Die Teilnahme am Mieterstrommodell ist freiwillig. Mieter können selbst entscheiden, ob sie den Solarstrom aus dem Gebäude nutzen möchten oder bei ihrem bisherigen Stromanbieter bleiben.
Wenn die Photovoltaikanlage auf dem Dach nicht genügend Strom produziert – zum Beispiel nachts, bei schlechtem Wetter oder im Winter – wird automatisch zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen. Für die Bewohner ändert sich dadurch nichts: die Stromversorgung bleibt jederzeit zuverlässig gewährleistet.
In den meisten Fällen wird ein moderner digitaler Stromzähler installiert. Dieser misst genau, wie viel Strom aus der Photovoltaikanlage im Gebäude stammt und wie viel zusätzlich aus dem Netz bezogen wird. Die Installation der entsprechenden Messtechnik wird normalerweise vom Betreiber des Mieterstromprojekts organisiert.
Ja. Mieterstrom ist sowohl für Neubauten als auch für bestehende Mehrfamilienhäuser geeignet. Entscheidend ist vor allem, dass genügend Dachfläche für eine Photovoltaikanlage vorhanden ist und mehrere Wohneinheiten im Gebäude Strom nutzen.
Photovoltaik ist die Grundlage des Mieterstrommodells. Die Solaranlage auf dem Dach produziert den Strom, der anschließend direkt im Gebäude verbraucht wird. Je größer die Photovoltaikanlage und je höher der Stromverbrauch im Gebäude ist, desto mehr lokaler Solarstrom kann von den Bewohnern genutzt werden.
Auch Eigentümer und Vermieter profitieren vom Mieterstrommodell. Dazu gehören unter anderem:
• Aufwertung der Immobilie
• höhere Energieeffizienz des Gebäudes
• attraktives Zusatzangebot für Mieter
• Beitrag zu nachhaltigem Wohnen
• bessere Nutzung der Dachfläche
Ja. Mieterstrom trägt zur Energiewende bei, da der Strom direkt aus erneuerbarer Energie vor Ort erzeugt wird. Durch die Nutzung von Solarstrom können CO₂-Emissionen reduziert und fossile Energieträger ersetzt werden.
Die Umsetzung eines Mieterstromprojekts beginnt in der Regel mit einer Analyse des Gebäudes und der verfügbaren Dachfläche. Anschließend wird eine Photovoltaikanlage geplant und installiert. Nattler Energy GmbH begleitet ihre Kunden von der ersten Beratung über die Installation der Photovoltaikanlage bis zum laufenden Betrieb und der Stromversorgung der Bewohner.
Ja. In Deutschland wird Mieterstrom durch den sogenannten Mieterstromzuschlag gefördert. Dieser Zuschlag ist Teil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und soll den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern unterstützen. Die Förderung wird für Strom gezahlt, der direkt im Gebäude erzeugt und von den Mietern verbraucht wird.
Wie bei jedem Energiemodell gibt es auch beim Mieterstrom einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten. Zum Beispiel hängt die Menge des verfügbaren Solarstroms vom Wetter und von der Größe der Photovoltaikanlage ab. Außerdem können organisatorische und technische Anforderungen bei der Umsetzung entstehen. Trotzdem überwiegen in vielen Fällen die Vorteile, insbesondere durch lokalen Solarstrom und geringere CO₂-Emissionen.
Die Vertragslaufzeit kann je nach Anbieter unterschiedlich sein. Häufig orientieren sich Mieterstromverträge an den üblichen Laufzeiten von Stromtarifen. Viele Modelle bieten flexible Laufzeiten und Kündigungsfristen, damit Mieter ihre Energieversorgung bei Bedarf problemlos anpassen können.
Ob sich Mieterstrom wirtschaftlich lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel:
• Größe der Photovoltaikanlage
• Stromverbrauch der Bewohner
• lokale Strompreise
• Förderprogramme
Für viele Gebäude kann Mieterstrom eine wirtschaftlich attraktive und gleichzeitig nachhaltige Lösung sein. Nattler Energy GmbH analysieren für ihre Kunden die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen eines Mieterstromprojekts.
Wir analysieren Ihre Energiesituation und entwickeln ein maßgeschneidertes Konzept.
46284 Dorsten
Am Katenberg 31
Tel.: 02362 9691980
E-Mail: m.nattler@nattler-energy.de
© 2026 Nattler Energy